Seminarreihe

 

Existenz und Gestalt

 

 

Diese Seminarreihe ist prinzipiell offen für alle Interessenten, die dazu geeignet erscheinen, vor allem aber für Angehörige psychosozialer Berufe geignet. Die thematischen Schwerpunkte sind u.a.

 

 

Einführung     Anthropologische Grundannahmen

                       Phänomenologie und Existenzphilosophie

                       Die existenzielle Grundsituation des Menschen

 

Faktizität und Freiheit

                       Geworfen und Entwurf, Geworden und Werden

                       Verantwortung und Engagement

 

Selbst und Selbstwerdung

                      "Man-Selbst" und authentisches Selbstsein

                      Arbeit am Selbstbild

 

Das dialogische Prinzip

                       Ich und Du, Selbst und Anderer

                       Existenzielle Einsamkeit und Kommunikation

                       Kontakt- und Beziehungsfähigkeit (Aggressivität und

                       Assertivität, Liebe und Sexualität)

 

Leiblichkeit

                      Der leibphänomenologische Ansatz 

                      Zentrierung und Ausrichtung im LebensZeitRaum 

                      Beziehung zur eigenen Leiblichkeit 

                      somatische Resonanz bzw. sensorisch-tonischer Dialog 

                   

Existenzielle Befindlichkeiten

                      Angst und Lebensüberdruss, Schuld und Scham,

                      Zweifel und Verwzeiflung...

 

Geburt und Tod, Existenz und Transzendenz

                      "Grenzsistuationen" und die Sinnfrage

                     Lebenslauf als "Reise des Erwachens"

 

Grundzüge eines existenziellen Ansatzes in Psychotherapie und Beratung      ...  mit Überblick über die wichtigsten Schulen der   

                     Existenziellen Psychotherapie

                    

Integrationsseminar

                      Existenz, Selbst- und Weltverantwortung

                     Gesellschaftliche Relevanz des existenziellen Ansatzes

 

Existenzielle Praxis       

              Gestalttherapie (Experimente, leerer Stuhl, Dialog-  

                                      bzw. Polaritätsarbeit usw.)

              Aktive Imagination und Traumarbeit

              Arbeit am/mit dem Körperselbstbild

                    Kreative Medien, z.B. Malen, Arbeit mit Tonerde

                    Arbeit mit heilsamen Ritualen

                    Schreiben eines Prozess-Tagebuchs

                    Prozessarbeit in der Gruppe,

                    Übung als Medium der Selbstgestaltung, z.B. Aikidô.      

                    Qi-Gong, Meditation und Initiatische Schwertarbeit

 

 

Struktur der Seminare

Theoretische Impulsrerferate (Minilectures), Selbsterfahrung und Übung,

Erfahrungsaustausch und Reflexion.  

 

Diese Seminarreihe verlangt entsprechend ihrem Anliegen ein gewisses Maß an persönlichem Engagement. In der Regel finden zwei bis drei, z.T. verlängerte Seminarwochenenden pro Jahr statt. Die Zeit zwischen den Seminarterminen dient der individuellen Selbstarbeit und Übung zu Hause. Bei Teilnahme an dreißig (30) Seminartagen mit verschiedenen Inhalten/Schwerpunkten kann eine Bescheinigung über eine Weiterbildung in Initiatischer Gestalttherapie (Existenzieller Psychotherapie) ausgestellt werden.