"Leibhaftig leben" -

 

Leiblichkeit als existenzielle

 

Verortung

 

 

 

o1. - o4. Nov. 2018 

 

 

 

Menschliches Leben ist immer leibhaftiges Leben. Unter Leib verstehe ich hierbei den belebten und beseelten, den erlebten und gelebten Körper im Unterschied zum leblosen Körper der Natur-wissenschaften. Unsere Gefühle und Stimmungen und ihre Ausdrucksmöglichkeiten sind ebenso leibliche Phänomene wie zwischenmenschliche Begegnung und Entwicklungsprozesse – greifend lernt das Kind die Welt zu begreifen, stehend lernt es zu sich zu stehen, usw.. Selbst Raum und Zeit sind ursprünglich keine objektiven und abstrakten, d.h. von der Leiblichkeit abgezogenen Dimensionen, sondern erlebter und gelebter Raum und erlebte und gelebte Zeit. Ein Anliegen der Initiatischen Gestalttherapie als einer existenzialpsychologischen Methode besteht u.a. darin, uns wieder an unsere Leiblichkeit „rück-zubinden“, einen leiblich erspürten Sinn (felt sense) für sich selbst und die Welt zu entwickeln. Damit wollen wir uns in diesem Seminar theoretisch (traditionelle Leibphänomenologie und moderne Embodiment-Forschung), experimentell und selbst-erfahrungs-orientiert beschäftigen, um Anregungen für die weitere Arbeit an sich selbst zu erhalten.

 

 

Dieses Seminar ist offen für alle Interessenten. Teilnahme-vorsetzung ist eine gesunde körperliche und seelisch-geistige Verfassung und Belastbarkeit. Die Teilnahme erfolgt in voller Selbstverantwortung! Ihre Anfrage richten Sie bitte an die Schule für Initiatische Gestalttherapie. Sie erhalten dann gerne detaillierte Informationen.   

         

 

Dieses Seminar wird auf die Schulung/Weiterbildung in IGT angerechnet.